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16.11.2017, 23:35 Uhr | Schwäbische Zeitung | Brigitte Walters
CDU-Markdorf will Wähler zurückgewinnen
Mitglieder sprechen sich dafür aus, das Profil der CDU im Bodenseekreis zu schärfen
Markdorf /bw/  Abgewanderte Wähler zurückgewinnen, das Profil der CDU im Bodenseekreis schärfen und die Stadtentwicklung aufmerksam beobachten – diese Vorsätze sind der Mitglieder-Versammlung des CDU-Stadtverbandes für die Zukunft genannt worden. Es waren rund ein Drittel der fast 70 CDU-Mitglieder am Mittwoch nach Ittendorf gekommen, um zu erfahren ,wie sich die CDU aufstellen will.

Einen umfangreichen Bericht über die Veranstaltungen und Aktionen in den vergangenen zwölf Monaten, gab es von Susanne Schwaderer, Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes. Eine gute Resonanz gab es bei den zwei Stadtgesprächen, das nächste ist zu Jahresbeginn geplant, dann soll die zukünftige Innenstadt-Entwicklung im Mittelpunkt stehen. Bei den Bürgern gut angekommen sei die Haustür-Aktion im Rahmen des Bundestags-Wahlkampfes, über 500 Markdorfer-Haushalte seien so erreicht worden, berichtete Schwaderer.

Als Konsequenz aus den Stimmenverlusten bei der Bundestagswahl müsse die CDU ihr Profil im Sozialbereich schärfen, sagte Kreisvorsitzender Volker Mayer-Lay. Im Frühjahr werde es im Kreis einen Inhaltsparteitag geben, bei dem über die zukünftige Ausrichtung der Partei diskutiert werden soll, Ziel sei es dabei, das Profil der CDU im Bodenseekreis zu schärfen.

Über die Arbeit der CDU-Fraktion im Gemeinderat berichtete Susanne Sträßle. Am Antrag zur Abschaffung der unechten Teilortswahl habe sich die CDU nicht beteiligt, der Anstoß dazu müsse aus den Teilorten kommen, so Sträßle. Jetzt gelte es, die Stellungsnahmen aus Ortschaftsräten abzuwarten. Direkt aus der Kreistags-Sitzung kam Bürgermeister Georg Riedmann, der kurz über die Vereinbarung zur Kostentragung des BZM berichtete. Enttäuscht war er über die Resonanz der drei Bürgerversammlungen, er hätte sich mehr Teilnehmer und eine intensivere Diskussion gewünscht. Allerdings müssten Verwaltung und Bürger noch lernen, mit dem schwierigen Thema der Bürgerbeteiligung umzugehen. Er wünsche sich eine noch intensivere Diskussion mit den Bürgern, sagte Riedmann.

Es gelte in den nächsten vier Jahren die abgewanderten Wähler wieder zurückzugewinnen, nannte der wiedergewählte Bundestagsabgeordneten Lothar Riebsamen als ein Ziel seiner Arbeit. Er berichtete kurz über die Sondierungsgespräche in Berlin, dabei seien die vier Parteien eigentlich verpflichtet, eine Einigung zu finden. Das Thema Gesundheit werde weiterhin im Mittelpunkt seiner Arbeit in Berlin stehen, dabei gelte es besonders die Digitalisierung im Gesundheitswesen auszubauen.

Bei der Fragerunde gab es einige Kritik, so an der CSU und an der Präsentation der CDU im Wahlkampf. Es gab etliche Änderungsvorschläge, so soll die Amtszeit der Mandatsträger begrenzt werden, ebenso wie die Zahl der Abgeordneten im Bundestag.

aktualisiert von Susanne Schwaderer, 26.01.2019, 21:29 Uhr
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