Presse
03.04.2019, 18:00 Uhr | SÜDKURIER | Stefanie Nosswitz
Wieder freie Fahrt am Markdorfer Bahnübergang

Die Vollsperrung nach Bauarbeiten im Kreuzungsbereich ist aufgehoben. Ab jetzt gilt die abknickende Vorfahrtsstraße von der Gutenberg- in die Ensisheimer Straße. Auto- und Radfahrer müssen neue Verkehrsführung beachten
 
Bürgermeister Georg Riedmann ist erleichtert."Wir hatten uns keine Vorstellung gemacht, wie komplex es sein wird, allen Anforderungen und Wünschen aller Beteiligten gerecht zu werden."
Vor-Ort-Besprechung am Mittwochvormittag: Vertreter der Stadt Markdorf, der DB Netz AG und der Verkehrsbehörde besprechen die baulichen Veränderungen im Kreuzungsbereich und geben diesen am Nachmittag wieder für den Verkehr frei. | Bild: Nosswitz, Stefani
Die Anforderungen an den Kreuzungsbereich Gutenbergstraße/Ensisheimer Straße waren komplex, schließlich ging es aufgrund der defekten Ampelanlage am Bahnübergang um die Verkehrssicherheit aller Teilnehmer. Nach mehr als einem Jahr Gespräche, Verhandlungen, Austausch von Plänen und Umsetzung von Änderungswünschen sowie einer mehrtägigen Vollsperrung aufgrund der Markierungsarbeiten war es gestern soweit. Der Kreuzungsbereich wurde wieder freigegeben.
 
Für alle Verkehrsteilnehmer ist nun erstmal Vorsicht geboten, denn die Verkehrsführung wurde verändert und eine abknickende Vorfahrtsstraße umgesetzt. Ab sofort gilt: Die Linksabbieger von der Gutenbergstraße in die Ensisheimer Straße haben Vorfahrt.
 
"Neue Vorfahrtsregeln brauchen eine gewisse Eingewöhnungszeit", so Riedmann, der hofft, dass alles funktioniert. Gut funktioniert haben die Bauarbeiten, die seit Donnerstag vergangene Woche getätigt worden sind.
 
"Es war genau der richtige Zeitraum, es hat alles gepasst", so Projektleiter Volker Schreiner. Bei der Abnahme der Baustelle am Mittwochmittag gab es noch einzelne Verbesserungsvorschläge von Vertretern der DB Netz AG und der Verkehrsbehörde. Diese werden zeitnah umgesetzt.
 
Wie geht es weiter?
 
Die abknickende Vorfahrtsstraße hat es der Stadt ermöglicht in Zusammenarbeit mit der Verkehrsbehörde und der DB Netz AG den Kreuzungsbereich so zu regeln, dass möglichst viele Lichtsignale abgehängt sind und der Parallelverkehr auf der Ensisheimer Straße und Bernhardstraße weiterfließen kann, wenn die Bahnschranken geschlossen sind. Damit sich kein Rückstau im Gleisbereich bildet, erhalten die Linksabbieger von der Gutenbergstraße in die Ensisheimer Straße Vorfahrt. Allerdings ist dies nicht auf Dauer, sondern eine Zwischenlösung für den Planungszeitraum für die Erneuerung der Lichtsignalanlage. Ein solches Planfeststellungsverfahren dauert sechs bis acht Jahre. (shn)
Zusatzinformationen
aktualisiert von Susanne Schwaderer, 03.04.2019, 20:10 Uhr
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