Presse
02.12.2018, 16:04 Uhr | SÜDKURIER | Christiane Keutner
Markdorfer CDU-Stadtverband positioniert sich zum Bischofsschloss
Susanne Schwaderer wurde von den Mitgliedern zur Vorsitzenden des CDU-Stadtverbands gewählt. Sie spricht sich für den Umzug der städtischen Verwaltung ins Bischofsschloss aus.

Susanne Schwaderer bleibt Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Markdorf. Komplett einig waren sich die Mitglieder während der Jahresversammlung auch bei der Wahl des übrigen Vorstands (siehe Infokasten).

Bürgerentscheid am 16. Dezember

Eindeutig ist auch die Position der Vorsitzenden zum Thema Rathaus: Sie rief dazu auf, beim Bürgerentscheid am 16. Dezember für den Umzug der städtischen Verwaltung ins Wahrzeichen der Stadt zu stimmen: "Das ist eine heiße Diskussion im Städtle und die Rathaussanierung wurde schon zu Bürgermeister Gerbers Zeiten diskutiert. Sollen wir alles auf Null setzen und von vorn beginnen?", berichtete sie von schon damals unbefriedigenden Architektenlösungen.

Das Bischofsschloss biete die einmalige Chance, die Stadt an zwei ganz zentralen Punkten weiterzuentwickeln: Die Verwaltung könne man mitten in der Fußgängerzone einbinden und am alten Rathaus sei eine völlig neue Gestaltung möglich, beispielsweise mit einem dringend benötigten Hotel, das modernen Anforderungen entspreche. "Die Diskussion hat sich emotionalisiert, sachliche Argumente bleiben auf der Strecke. Wollen Sie Luxuswohnungen im Bischofsschloss wie im Schloss Kirchberg?"
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Sie freute sich über die starke Präsenz und die Aktionen der CDU-Mitglieder in der Stadt, die auch wahrgenommen würden, wie die zwei Stadtgespräche und die "I mein halt"-Runde von Ernst Arnegger. Außerdem lud sie zum Stadtgespräch am 11. Januar mit dem Europa-Abgeordneten Norbert Lins zum Thema Europa ein. Vom "lebendigen Stadtverband" zeigte sich auch Kreisvorsitzender Volker Mayer-Lay beeindruckt. Er verwies auf den Kreisparteitag am Samstag, 17. November, im Dorfgemeinschaftshaus Überlingen-Bambergen, in dem Mitglieder zu Wort kommen werden und Bundestagsabgeordneter Thomas Bareiß, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Gastredner sein wird.

 

Über die Arbeit im Gemeinderat

Einen Überblick über die aktuelle Arbeit im Gemeinderat gab Stadträtin Kerstin Mock. Sie bat darum, sich eine fundierte, faktenorientierte Meinung zum Bischofsschloss als Rathaussitz zu bilden und nicht aus der Luft gegriffenen Behauptungen zu vertrauen: "Hinterfragen Sie kritisch, bei der Stadt und bei den Gemeinderäten!"

Vorhaben der Stadt und Haltung der CDU

Zu den Vorhaben der Stadt gehören ein neues Betreuungskonzept für die Grundschule, die sich am Ganztageskonzept orientiert, der Kindergartenneubau in Markdorf-Süd, die Erschließung von Möggenweiler und der Breitbandausbau. Die CDU habe für einheitliche Regelungen einen Antrag für einen Bebauungsplan für Oberleimbach gestellt. Mit Hochdruck arbeite die Stadt am Thema Kreuzung/Ampel an der Bahnschranke, wobei sie die Bahn als Bremsklotz ausmachte. Am Latscheplatz sei mittelfristig die Umgestaltung derart geplant, dass Straße und Platz quasi ineinander verschmelzen.

Kommunalpolitik als Königsklasse

Als Königsklasse der Partei bezeichnete Thomas Bareiß die Kommunalpolitik. Er ist überzeugt, dass trotz des Trends zur Überparteilichkeit eine Partei gerade auf kommunaler Ebene sehr wichtig sei und begründete das mit Verlässlichkeit und Vertrauen in Grundwerte. Schwierig sei es, Politik in Berlin und vor Ort zusammenzubringen, sagte er und nannte als Beispiel die erwogene Aufstellung von Windrädern in Markdorf. Ziel sei nicht nur eine Energiewende, sondern auch die Rückgewinnung von Abtrünnigen, die sich der AfD zugewendet haben, und die Darstellung der CDU als Volkspartei, die alle Themen abdecke und Lust auf Zukunft mache.

Das geben die Mitglieder Bareiß nach Berlin mit

Diese Notwendigkeit und die Leistungen auf diesem Gebiet betonte auch ein Mitglied. Im Dialog mit Bareiß wurden mehr Pflegekräfte, eine bessere Bezahlung pflegender Angehöriger, eine schnellere Kommunikation mit dem Landesverband sowie eine bessere öffentliche Darstellung der CDU-Leistungen angemahnt. Der Einsatz für die Landwirtschaft wurde Bareiß ebenso ans Herz gelegt wie die Bedeutung von Frauen in der Politik.

aktualisiert von Susanne Schwaderer, 02.12.2018, 16:10 Uhr
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