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23.07.2014, 15:36 Uhr | Susanne Schwaderer
CDU Markdorf mit neuem Vorstandsteam
Landtagspräsident und Bewerber um die CDU-Spitzenkandidatur Guido Wolf MdL zu Gast

Nach 5 Jahren im Amt und der sehr erfolgreichen Kommunalwahl für die Markdorfer CDU hat Ortsvorsitzender Thomas Beck den Stab nun an seine bisherige Stellvertreterin Susanne Schwaderer weitergegeben. Auch Schatzmeisterin Martina Koners-Kannegießer trat nach 12 Jahren nicht erneut zur Wahl an.


v.l.n.r.: Susanne Schwaderer, Guido Wolf MdL, Lothar Fritz, Thomas Beck (BIld: Thum/Südkurier)
Markdorf-Hepbach -

Seinen Bericht nutze Thomas Beck vor allem dazu, nochmals mit Nachdruck den raschen Bau der Südumfahrung einzufordern und den Bürgermeister sowie die Stadträte aufzufordern, das städtische Erscheinungsbild bei künftigen Bauvorhaben besser im Auge zu behalten. Außerdem sprach er sich eindrücklich dafür aus, eine Tunnellösung für Hagnau aufzugreifen und sich auch als Stadt Markdorf dafür einzusetzen. Ein vierspuriger Ausbau der B31 sei seiner Ansicht nach völlig illusorisch und deshalb nicht weiterzuverfolgen.

Susanne Schwaderer dankte dem scheidenden Vorsitzendem dafür, dass er den Ortsverband in schwierigen Zeiten – nach der verlorenen Kommunalwahl 2009 - übernommen habe. Gemeinsam habe man einen guten Weg zurückgelegt und 2014 fulminant die Kommunalwahl gewonnen. Beck habe hierfür mit seiner Arbeit und seinem Engagement den Weg geebnet.

Die Markdorfer CDU sei in den letzten Jahren zusammengewachsen, so Schwaderer, gemeinsam mit den Kandidaten habe man als Team in den letzten Wochen und Monaten eine tolle Zeit gehabt. 7 Neueintritte seit der Kommunalwahl sein ein eindrückliches Zeichen dafür.

Dass viele dieser Neumitglieder nun auch engagiert im Vorstand mitarbeiten würden, freute Susanne Schwaderer ganz besonders. „Mit neuem Schwung, Elan und vielen Ideen werden wir in den kommenden zwei Jahren einiges auf die Beine stellen“. Eine enge Zusammenarbeit mit den Gemeinde- und Ortschaftsräten sowie Bürgermeister und Kreisrat Georg Riedmann sei ihr wichtig, ohne dass man immer zwingend einer Meinung sein müsse.

Nach den Vorstandswahlen gab der bisherige Fraktionsvorsitzende Alfons Viellieber einen Bericht über die Arbeit der CDU-Fraktion der letzten fünf Jahre ab, während die neue Fraktionsvorsitzende Susanne Sträßle die wichtigsten Themen der kommenden Legislaturperiode skizzierte.

Im Gespräch mit Bürgermeister Georg Riedmann erfuhren die anwesenden Mitglieder und Gäste, dass sich der neue Markdorfer Schultes in den vergangenen 10 Monaten gut eingelebt und eingearbeitet habe. „Ich gehe immer noch jeden Tag gerne zur Arbeit und nehme die Herausforderungen gerne an.“, erklärte er.

Einig waren sich Viellieber, Sträßle und Riedmann darin, dass vor allem die innerstädtische Entwicklung eines der wichtigsten Themen auf der Agenda sei. Dazu gehöre auch eine intelligente Verkehrsleitplanung sowie die sinnvolle Überarbeitung alter Flächennutzungspläne. Auch die künftige Schulentwicklung sei ein ganz zentrales Thema, bei dem – so Riedmann – man irgendwann Nägel mit Köpfen machen müsse. Wenngleich man auf keinen Fall „Salemer Verhältnisse“ wolle.

 

Landtagspräsident Guido Wolf MdL führte deutlich aus, warum die CDU bei der Landtagswahl 2016 wieder so stark werden müsse, dass gegen uns keine Regierung gebildet werden könne. Zwar habe auch die CDU in 58 Jahren nicht alles richtig gemacht. Allerdings zeigte sich Wolf bestürzt darüber, was Grün-Rot in erst 3 Jahren bereits alles falsch und kaputt mache. Dabei führte er die enorme Neuverschuldung – trotz bester Steuereinahmen – ebenso an, wie die Zerschlagung des bisher erfolgreichen Schulsystems auf Kosten der Kinder und Jugendlichen. Auch Landesverkehrsminister Hermann griff er scharf an, denn auf Radwegen komme die erfolgreiche baden-württembergische Wirtschaft nicht voran.

Baden-Württemberg müsse von einem „Land der Bedenkenträger“ wieder zu einem „Land der Hoffnungsträger“ werden. Dies bedeute Investitionen und Impulse in Bildung, Forschung und Entwicklung, Infrastruktur.

Für den Mitgliederentscheid bot sich Wolf im Sinne eines personellen Neuanfangs an. 9,5 Jahre als Landrat und 2,5 Jahre als Landtagspräsidenten seinen eine gute Ausgangslage. Er sei mit Leidenschaft Landespolitiker aus dem Ländlichen Raum.

Im Anschluss an den Vortrag schloss sich eine rege Diskussion über die Bildungspolitik, Inklusion, Verkehrsthemen und vieles mehr an.


aktualisiert von Thomas Beck, 07.08.2014, 15:41 Uhr
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